(almost) no words, just pictures

There is too much to say but I am speechless. So, better to show you some nice pictures from the past months.

The summer has been great so far, temperatures between 15 and 18°C, not much wind so this temperatures acutally felt warmer than they sound. I traveled a bit in Iceland, I saw parts I haven’t seen yet, showed parts I already knew to guests.


And I have been in Germany for some days. Not more, not less.

Exciting times right now…in all of their beautiful and bad colours. Reality needs me!

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Aufmerksamkeitsdefizit

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Das passiert mir oft, wenn ich während meines neuen Jobs einen wunderbaren Blick auf die See und Esja habe. Dann steh ich plötzlich da, vergesse alles für einen kurzen Moment, in meinen Ohren höre ich ein Meeresrauschen und Möwengeschrei. Wenn dann noch ein Regenbogen auftaucht, bin ich völlig abgetaucht. Dafür allein liebe ich es hier an diesem Ort zu sein.

Off-Day

An meinen Off-Days mache ich meist nichts besonderes. Da ich keine zwei Tage hintereinander frei habe, wäre meist nur ein Tagesausflug drin, die sich wenn dann aber meist am Wochenende abspielen, da dann die Menschen auch frei haben, die Auto fahren können. Aber es muss nicht immer das ganz große Abenteuer sein. Denn das Einfache genießen liegt mir auch ganz gut.

Ich versuche so wenig wie möglich auf der Farm zu sein, um nicht doch noch irgendwie in Arbeit eingebunden zu werden oder mich verpflichtet zu fühlen. Typisch deutsch vielleicht. Somit verbringe ich meist ein bisschen Zeit im ortsansässigen Schwimmbad, dort häufig sogar mutterseelenallein; ziehe meine Bahnen und relaxe im bis zu 43 Grad warmen Hot Tub bis mir schwindlig wird. Dabei ist der Ausblick fantastisch; ich sehe die immernoch schneebedeckten Berge, spüre den kühlen Wind im Gesicht und kann endlich mal die Stille genießen. Kein Kindergeschrei, kein Schafgeblöke, keine Traktorengeräusche. Nur Wasserplätschern und meine lauten Gedanken. Zeit zu überlegen, wohin als nächstes, um mich selbst zu fragen, ob es mir gut geht, ob ich angekommen bin. Die Antwort ist jein. Das liegt an den Umständen hier, an meinem Gefühl, eher ein Sklave zu sein, als nur eine helfende Hand oder die gute Seele. Deshalb wird es Zeit zum Aufbruch in neue Gegenden.

Aber erstmal den Nachmittag im äußerst entspannten Lieblingscafé der Stadt verbringen, den wirklich guten Burger genießen, nette Menschen treffen, andere beobachten, bei Guide To Iceland nach den nächsten Ausflugszielen suchen und später dann bei Kaffee, Bier und Ásgeir aus den Lautsprechern dem ESC zusehen, der mich eigentlich nicht wirklich interessiert, aber mich wohl fühlen lässt, zwischen den selbstgewählten Menschen. Kraft tanken für die nächsten, vielleicht letzten Tage hier in der Gegend. Auf zu neuen Abenteuern, auf zu neuen Bergen, neuen Menschen, neuen freien Tagen!

Backpackers

Vom Ankommen…

Reykjavik und Hausberg EsjaDa bin ich nun. Bereits seit anderthalb Tagen in der Hauptstadt Islands, untergekommen bei einer Freundin in ihrem ziemlich niedlichen und gemütlichen Häuschen. Das Ankommen in Island war selten so entspannt und schön, da diesmal das erste Mal im Hellen und da selbst so entspannt auch mit der nötigen Gelassenheit. Doch Ankommen ist nicht gleich Ankommen, richtig?

Ich bin müde, wahnsinnig müde. Das liegt sicher zum einen an den letzten nicht wirklich schlafreichen Wochen. Zum Anderen aber auch an der Energie die ich hier für das Realisieren dieses (verrückten) Abenteuers aufbringe. Aber sicher auch daran, dass ich tagsüber viel auf den Beinen bin. RVK 101 ist schnell wieder durchwandert. Lieblingsplätze wie eh der Tjörnin, das KEX Hostel und die Harpa. Diesmal aber auch aus organisatorischen Grünen zum ersten Mal im Einkaufszentrum Kringlan gewesen. Einkaufszentrum halt, dafür nun im Besitz einer isländischen Telefonnummer.
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Am Ende des ersten Tages nettes Beisammensein mit Sushi und hübschen Menschen mit senfgelbem Kleid, dem schönsten offenen Lachen und dem schönsten türkischen Namen des Abends, dem lustigsten finnischen Gesangsduett, ungarische Schimpfworte-Erklärerin, Filmmenschen aus Frankreich und deren kurzfristig mitgereister Begleiter aus Berlin, Freiwillige mit Sinn für Selbstgebrannten aus Pott und München, Salmiakkibonbon-geschichten-Erfinder und Blumenkranz und Einhornohrring Trangender im kleinsten und gemütlichsten Gartenhäuschen Reykjaviks bei der entspanntesten Gastgeberin. Und ich? Beobachte und staune und lausche und lasse alles auf mich wirken.

Angekommen bin ich, aber angekommen noch nicht, weil dies – so weiß ich – ein Zwischenhalt ist, weil es mich ab Montag in den Norden treibt, wo hoffentlich eine nette Familie, nette Gäste, freundliche Kühe und ein eigenes Zimmer oder wenigstens Platz zum Auspacken und ankommen auf mich wartet. Þetta reddast!

Harpa