Vom Ankommen…

Reykjavik und Hausberg EsjaDa bin ich nun. Bereits seit anderthalb Tagen in der Hauptstadt Islands, untergekommen bei einer Freundin in ihrem ziemlich niedlichen und gemütlichen Häuschen. Das Ankommen in Island war selten so entspannt und schön, da diesmal das erste Mal im Hellen und da selbst so entspannt auch mit der nötigen Gelassenheit. Doch Ankommen ist nicht gleich Ankommen, richtig?

Ich bin müde, wahnsinnig müde. Das liegt sicher zum einen an den letzten nicht wirklich schlafreichen Wochen. Zum Anderen aber auch an der Energie die ich hier für das Realisieren dieses (verrückten) Abenteuers aufbringe. Aber sicher auch daran, dass ich tagsüber viel auf den Beinen bin. RVK 101 ist schnell wieder durchwandert. Lieblingsplätze wie eh der Tjörnin, das KEX Hostel und die Harpa. Diesmal aber auch aus organisatorischen Grünen zum ersten Mal im Einkaufszentrum Kringlan gewesen. Einkaufszentrum halt, dafür nun im Besitz einer isländischen Telefonnummer.
Rvk01
Am Ende des ersten Tages nettes Beisammensein mit Sushi und hübschen Menschen mit senfgelbem Kleid, dem schönsten offenen Lachen und dem schönsten türkischen Namen des Abends, dem lustigsten finnischen Gesangsduett, ungarische Schimpfworte-Erklärerin, Filmmenschen aus Frankreich und deren kurzfristig mitgereister Begleiter aus Berlin, Freiwillige mit Sinn für Selbstgebrannten aus Pott und München, Salmiakkibonbon-geschichten-Erfinder und Blumenkranz und Einhornohrring Trangender im kleinsten und gemütlichsten Gartenhäuschen Reykjaviks bei der entspanntesten Gastgeberin. Und ich? Beobachte und staune und lausche und lasse alles auf mich wirken.

Angekommen bin ich, aber angekommen noch nicht, weil dies – so weiß ich – ein Zwischenhalt ist, weil es mich ab Montag in den Norden treibt, wo hoffentlich eine nette Familie, nette Gäste, freundliche Kühe und ein eigenes Zimmer oder wenigstens Platz zum Auspacken und ankommen auf mich wartet. Þetta reddast!

Harpa

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3 thoughts on “Vom Ankommen…

  1. …ich wünsche dir eine wunderbare Zeit zum ‘ankommen’ und ‘auspacken’ und ‘einleben’ – schön das du es mit uns teilst! ♥
    Margir kveðjur til Íslands!
    Gabi

  2. Pingback: Wer hat an der Uhr gedreht… | Speersort 1

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